Groundspeak schränk Log-Formatierung erheblich ein

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Wie Groundspeak im offiziellen Forum mitteilt, werden die Formatierungsmöglichkeiten von Logs zu Geocaches ab dem 2. Februar erheblich eingeschränkt.

Zugegeben, ich selbst war noch nie ein Freund von mit unzähligen Smilies, Schriftarten und Farben verzierten Logs. Zum einen weil diese in den Geocaching-Apps oft unlesbar wurden und zum anderen weil es scheinbar oft mehr um einen möglichst auffälligen Log als um den eigentlichen Inhalt ging. Zum 2. Februar 2016 werden nun die meisten Formatierungsmöglichkeiten abgeschafft.

Konkret werden alle HTML- und UBB-Code Formatierungen abgeschaltet. Das nahezu alle bisher verwendeten Schriftarten und -farben, Links, Bilder und vieles mehr ab dem 2. Februar nicht mehr sichtbar sind. In Logs die dieses eingesetzt haben, ist also ab dem 2.2. nur noch eine Ansammlung diverser Formatierungscodes sichtbar. Groundspeak begründet diesen Schritt damit, dass die Verwendung von HTML- und UBB-Code ein Sicherheitsrisiko ist und vor allem, dass man gewährleisten möchte, dass Logs auf allen Plattformen gleich aussehen.

Ganz ohne Formatierungsmöglichkeiten muss man aber nicht auskommen, denn anstelle von HTML- und UBB-Code, kann man seine Logs mit Hilfe von Markdown formatieren. Die Möglichkeiten sind hier deutlich beschränkter, dafür kann aber gewährleistet werden, dass Logs auf allen Plattformen gleich aussehen.

Mit Markdown sind nach wie vor Formatierungen wie größere Schrift, kursiv oder fett, Auflistungen oder Links möglich. Nun muss aber niemand diese Befehle auswändig lernen, denn gleichzeitig mit der Einführung von Markdown steht ab dem 2.2. auch ein WYSIWG-Editor für Logs zur Verfügung – ähnlich wie bereits jetzt im Message Center oder beim Erstellen von Cachelistings.

Die Änderungen betreffen neben den Logs zu Geocaches auch alle Logs zu Trackables. Nicht betroffen sollen Smilies sein, diese werden wohl weiterhin wie bisher angezeigt. Laut Groundspeak betrifft die Umstellung nur sehr wenige Logs – aktuell wird wohl nur in 0.45% aller Logs HTML und in 3% der Logs UBB code eingesetzt. Eine automatische Umstellung der Logs wird es laut Groundspeak nicht geben – man hat diesen Gedanken schnell verworfen, da die Folgen bei allein 560 Millionen Cachelogs nicht absehbar wären und es erhebliche Risiken für die Systemintegrität gäbe.

Grundsätzlich ist die Umstellung zu begrüßen. Zum einen weil vielleicht manch ein Log nicht mehr in bunte Formatierungsorgien ausartet und zum anderen weil Logs fortan auf allen Plattformen gleich aussehen werden. Ärgerlich ist es, dass zahlreiche alte Logs nun natürlich eher „weniger schön“ aussehen, denn das die meisten Owner ihre bisherigen Logs neu formatieren werden, ist wohl kaum anzunehmen.

LINK: Ankündigung der Umstellung im offiziellen Forum
LINK: Umfangreiche Informationen im Help Center

8 Kommentare

  1. Bei 7500 los die Gruss Zeile ändern. Unmöglich. Hier frage ich mich allerdings warum man heute auf jedem Smartpgone und jeder Plattform einen log lesen können muss auf jedem Garmin aber die HTML Codes im Listing häufig unlesbar bleiben. Klassischer GS Bulleits wie man das Ich noch begrüßen kann erschließt sich mir nicht.

  2. Weshalb sollte sich G$ die Mühe machen und die alten Logs konvertieren?
    Sehen doch „lediglich“ 19,6 Millionen Einträge von nun an ziemlich bescheiden aus!

    Kundenorientierung? Fehlanzeige!
    Jemand überrascht…?

    Farben entfernen und erhaltene Funktionen ersetzen wäre nun wirklich nicht zuviel verlangt.

  3. Zitat: „Therefore we have decided to recommend that users convert their own logs.“

    Bedeutet: Deshalb haben wir entschieden, den Anwendern zu empfehlen, ihre Logs selbst zu konvertieren.

    Meine lieben G$er, da setzt Ihr ganz sicher auf die Falschen, vom „edited“ mal ganz abgesehen. Ich befürchte allerdings, dass in Kürze Automatiken durch Drittanwendungen folgen werden, die erst recht das Chaos verursachen, das Ihr zu vermeiden hofftet. Schon mal herzlichen Dank vorab!

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