Im Test: Falk Lux 30

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Bereits seit vielen Jahren ist Garmin unangefochtener Marktführer im Bereich der Outdoor-GPS-Empfänger. Selbst Magellan konnte daran bisher wenig ändern. Und Hersteller wie ComeGPS, Lowrance und andere unternahmen nie ernsthaft den Versuch Garmin weltweit zu attackieren.

Mit Falk ist nun auch – verglichen mit Garmin und Magellan – einer der kleineren Hersteller in diesen Markt eingestiegen. Nachdem man mit den Ibex-Modellen in den Markt „hineinschnupperte“ ist mit dem Lux vor wenigen Wochen auch ein „echtes“ Outdoor-GPS erschienen.

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Fakten

Bevor wir das Gerät auf Herz und Nieren testen, schauen wir uns erst einmal die technischen Daten an.

Größe (H/B/T)120 x 65 x 30 mm
Gewicht230g inkl. Akkus
DisplayTouchscreen, 3 Zoll, resistiv
BetriebssystemWindows CE
GPSSiRF Star III
Speicher- 128MB RAM
- 4 GB interner Speicher, davon ca. 1,5GB nutzbar)
- mit microSD-Karten bis 32GB erweiterbar
Features- Reiseführer mit Marco Polo Insider Tipps
- routing-fähige Tracknavigation
- erweiterte Tracknavigation mit extern geplante GPS-Tracks
- Routenführung mit Sprachansagen oder Hinweistönen
- Bus & Bahn Funktion – Daten vom öffentlichen Nahverkehr im Navi integriert
- paperless Geocaching, inkl. 30 Tage PM Gutschein für geocaching.com
Kartenmaterial- routingfähige Rad- & Wanderkarte
- zusätzliches Kartenmaterial für AT/CH/Südtirol & Mallorca ist im Shop erhältlich
- OSM-Unterstützung: noch nicht bekannt
- Kartenmaterial inkl. 200.000 km ADFC-Radwegenetz
- Kartenmaterial inkl. 400.000 Outdoor-Inhalte von Kompass & 5.200 Bett und Bike-Infos
Stromversorgung2 x AA Batterie oder Akku
Schutzklassewasserdicht nach IPX7
LieferumfangFahrradhalter, Batterien, routingfähiges Kartenmaterial
Verfügbarkeitim Handel erhältlich
UVP379,95€

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Unboxing & First Look

Den Lieferumfang kann man als sehr gut bezeichnen. Denn neben dem GPS, 2 Batterien und dem obligatorischen USB-Kabel liegt auch ein ziemlich ausgeklügelter Lenkerhalter für Motorrad oder Fahrrad bei. Für Geocaching-Einsteiger positiv: Auch ein Gutschein, für 30 Tage Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com, liegt dem Gerät bei.

Optisch ist das Gerät sehr gut verarbeitet. Es liegt sehr gut in der Hand. Grundlegend unterscheidet sich das Design nicht von den Geräten anderer Hersteller, auch es etwas kantiger, moderner wirkt.

Die Bedienung erfolgt in erster Linie über den Touchscreen, an der linken Geräteseite gibt es jedoch 2 belegbare Tasten. Die An/Aus Taste befindet sich an der Oberseite.

Das Öffnen des Gerätes gestaltet sich gerade mit Handschuhen etwas schwieriger. Der Drehverschluss schließt bündig mit de Gehäuse ab und so kann es schon einmal etwas fummeliger werden – gerade mit Handschuhen oder kalten Fingern. Hinter dem Batteriedeckel befindet sich neben dem Platz für 2 AA Batterien/Akkus auch der Steckplatz für eine microSD Speicherkarte, die bis zu 32GB Kapazität haben darf.

Technik

Beim betrachten der technischen Daten fällt auf, dass Falk an der Technik nicht gespart hat. Was Prozessor, Speicher und Display betrifft steht das Falk Lux 30 den Spitzenmodellen der Mitbewerber Garmin und Magellan in nichts nach. Der Touchscreen hat uns sogar deutlich besser als der des Garmin Oregon 550 gefallen. Der Touchscreen reagiert äußerst präzise und leichtgängig. Auch die Auflösung und die Displayhelligkeit können überzeugen. Schwächen hat das mit 240 x 400 px auflösende Display aber bei starker, direkter Sonneneinstrahlung.

Von dem internen 4GB Speicher stehen dem Nutzer noch ca. 1,5 GB zur Verfügung. Das reicht aus für zahlreiche Trackaufzeichnungen, GPX-Dateien und vieles mehr. Wird mehr Speicherplatz benötigt, können außerdem noch microSD Speicherkarten mit einer Größe von max. 32 GB eingesetzt werden.

Das Lux 30 verfügt als einzigste Schnittstelle über eine micro USB Buchse (USB 2.0) – drahtlose Schnittstellen wie Bluetooth, ANT oder ähnliche sind nicht vorhanden.

Der verwendete SiRF III GPS-Chip sorgt für sehr gute Empfangswerte. Der GPS-Fix geht sehr zügig vonstatten und die Signalqualität ist auch bei schwierigen Empfangsbedingungen hervorragend. Gerade in dichten Wäldern oder zwischen hohen Gebäuden zeigen der Chip und die verwendete Antenne ihre Stärken.

Handhabung

Startet man das Gerät, dauert es ungefähr 1 Minute bis das Lux 30 einsatzfähig ist. Anders sieht das aus, wenn man gerade erst eine neue GPX-Datei eingespielt hat. Für den Erststart benötigt das Gerät dann erst einige Minuten bis es einsatzfähig ist. Anscheinend werden Daten erst in ein internes Format umgewandelt. Bei einem erneuten Start steht das Gerät aber dann wieder in ca. 1 Minute zur Verfügung.
Im permanenten Alltagsgebrauch empfiehlt es sich nicht unbedingt das Gerät ständig auszuschalten, durch einen kurzen Druck auf den An/Aus-Schalter hat man auch die Möglichkeit das Gerät in einen StandBy-Modus zu schalten. In diesem Modus verbraucht das Lux 30 nahezu keinen Strom, steht aber nach einem erneuten Druck auf die Taste binnen Sekundenbruchteilen wieder zur Verfügung.

Nach dem Starten des Gerätes fällt zuerst das klar strukturierte, sehr übersichtliche Menü auf. Auf 3 Bildschirme sind alle wichtigen Menüpunkte verteilt:

– Zieleingabe
– Tripcomputer
– Routenplaner
– Einstellungen
– Aktive Route
– Position merken
– Geocaching
– Wegpunkt-Manager
– Track-Manager
– Tourplaner
– Extras

Die Menüpunkte sind im Großen und Ganzen selbsterklärend und dürften weder erfahrene Nutzer noch Einsteiger vor größere Probleme stellen. Die Reihenfolge der Menüpunkte kann sowohl im Hauptmenü als auch in den Untermenüs beliebig sortiert werden.

Unter dem Menüpunkt Extras verstecken sich dann noch 2 Features die eine nähere Betrachtung verdienen. Neben dem Reiseführer hat uns vor allem der Bus & Bahn Verbindungsplaner äußerst positiv überrascht. Dazu aber später im Test mehr.

Ebenfalls ein tolles Feature ist das frei anpassbare Schnellzugriff-Menü. Häufig benutzte und wichtige Funktionen wie z.B. das Geocaching-menü oder das Starten der Trackaufzeichnung lassen sich hier schnell auswählen ohne sich erst durch das Hauptmenü klicken zu müssen.

Auch die Kartenansicht wurde sehr übersichtlich gestaltet. Unterhalb der Karte wird ein Menü mit den wichtigsten Funktionen eingeblendet. Mit einem langen Druck auf den menübutton kann man die Menüleiste aber auch komplett ausblenden und es steht mehr Platz für die Kartenansicht zur Verfügung.

Karten

Das Wichtigste bei einem Outdoor-Navi ist zweifelsohne das Kartenmaterial. Das Falk Lux 30 wird mit einer voll routingfähigen topografischen Karte von Deutschland ausgeliefert.
Die Karte ist äußerst detailgetreu und kennt selbst kleine Wander- & Forstwege. Zahlreiche – vor allem für Outdoor-Sportler wichhtige – POI´s können darüber hinaus eingeblendet werden. Egal ob fahrradfreundliche Unterkunft oder Restaurant, es gibt fast nichts was nicht vorhanden ist.

Weitere Vektorkarten sind im Falk Onlineshop für Österreich, Schweiz, Mallorca, Südtirol zu Preisen ab 99,95€ erhältlich. Außerdem besteht die Möglichkeit Rasterkarten des Falk-Partners MagicMaps einzusetzen. Aber auch hier ist die Kartenauswahl beschränkt.

Auch wenn die mitgelieferte Deutschland-Karte zu überzeugen weiß und das Preis-Leistungs-Verhältnis des Gerätes dadurch sehr gut ist – so ist die Kartensituation das größte Manko des Lux 30. Denn im Ausland wird das Gerät quasi unbenutzbar. Besteht bei einem Magellan eXplorist oder einem Garmin Oregon immer die Möglichkeit eine freie OSM-Karte zu installieren so wird dem Lux-Nutzer diese Möglichkeit derzeit verwehrt. Das wäre noch zu verschmerzen wenn das Kartenangebot seitens Falk ausführlicher wäre, aber dies ist nicht der Fall.
Aber anscheinend hat Falk ein Einsehen und hat die Wichtigkeit der Möglichkeit OSM-Karten zu nutzen erkannt. Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die entsprechende Möglichkeit zur OSM-Nutzung bald via Software-Update nachgereicht wird. Das ist in unseren Augen auch der einzig richtige Schritt um mittelfristig auch unter Geocachern eine größere Anzahl Geräte verkaufen zu können.

Praxis: Batterie/Akku-Laufzeit

Im Gegensatz zu den IBEX-Modellen nutzt das Lux herkömmliche AA-Batterien oder Akkus. Das kommt den meisten Nutzern sicher sehr entgegen, denn an Lademöglichkeiten mangelt es auf Geocaching- oder Fahrradtouren doch recht oft.

Im Praxistest haben wir das Gerät mit herkömmlichen AA-Batterien und den Sanyo XX LSD-Akkus getestet. Die Laufzeiten haben uns ein wenig überrascht und wir hätten durchaus mehr erwartet. In der Standardnutzung mit Trackaufzeichnung und ständiger Navigation zu verschiedenen Caches kamen wir mit dem AA-Batterien auf eine Laufzeit von ca. 4:20h. Mit den Sanyo XX – Akkus erreichten wir immerhin ca. 7:10 h. Das ist zwar ausreichend, zumal die meisten Cacher eh immer ausreichend Ersatzakkus dabei haben dürften aber darf man nicht verschweigen das die Mitbewerber nahezu doppelte Laufzeiten erreichen. Da die verbaute Hardware sehr ähnlich ist, scheint es als ob die Software hier der Knackpunkt ist. Das lässt hoffen dass mit folgenden Updates auch der Stromhunger ein wenig gesenkt werden kann.

Praxis: Navigation

Eine große Stärke des Falk Lux 30 ist die Navigation. Hier bietet das Lux Möglichkeiten wie kein anderes, uns bekanntes Outdoor-Navi. Über den Menüpunkt Zieleingabe kann man auf vielfältigste Weise ein entsprechendes Ziel eingeben. Dies kann per Adresse, Sonderziel, Kartenposition, Wegpunkt, Koordinaten, POI oder Geocache erfolgen. Hat man ein Ziel ausgewählt, wählt man aus ob man das Ziel via Fahrrad oder als Fußgänger erreichen möchte. Wer möchte kann an die Vorgaben an die Route dann noch genauer anpassen, so ist es möglich eine besonders kurze, sportliche, eine Fahrradweg- oder Straßenroute zu verwenden.
Auch wenn das Lux 30 kein Autonavi ist, so konnten wir im Test die Fahrradnavigation sehr gut im KFZ verwenden. Nur in den allerseltensten Fällen wollte uns das Lux über einen nicht KFZ-geeigneten Weg führen. Die Navigation zum Ziel erfolgt dann per Karte mit Abbiegehinweisen sowie wahlweise per Piepton oder Sprachansage.

Ebenfalls erwähnenswert ist das Feature der Tracknavigation. Mit entsprechenden Tracks aus dem Internet (z.B. von der Seite GPSies) kann man besonders schöne Fahrrad- oder Wanderrouten direkt nachfahren und wird vom Lux dabei „auf Kurs gehalten.“

Praxis: Geocaching

Ganz besonders wichtig sind für uns Cacher natürlich die Geocaching-Funktionen eines Gerätes. Hier bietet das Lux 30 eigentlich (fast) alles was das Herz begehrt. So werden alle relevanten Infos zum Cache inklusive vollständiger Beschreibung und Hints angezeigt. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit eigene Wegpunkte zum Cache anzulegen oder Hinweise und Notizen einzutragen.

Die Caches gelangen entweder via direkter Exportfunktion von geocaching.com (dort wird Falk seit einiger Teit direkt unterstützt) oder durch das Übertragen einer Pocket Query auf das Gerät. Die entsprechende GPX-Datei gelangt entweder via Falk Navi Manager oder durch direktes Kopieren in das Verzeichnis \GPXImport auf das Gerät. Die kostenlose PC-Software Falk Navi Manager hilft dabei seine eigenen GPX-Dateien vernünftig zu verwalten und zeigt bei Auswahl auch eine Vorschaukarte an auf der man sehen kann welche Caches in der Datei enthalten sind.

Möchte man mit dem Gerät einen Cache suchen gibt es nach Auswahl des entsprechenden Hauptmenüpunktes mehrere Möglichkeiten. So kann man Caches z.B. über eine Suche um den aktuellen Standort, um eine beliebige andere Adresse, Position oder Wegpunkt oder entlang einer Route suchen. Natürlich kann man auch direkt nach Caches anhand des GC-Codes oder des Namens suchen. Auch umfangreiche Filterfunktionen nach Cachetyp, Größe, D- & T-Wert sind vorhanden.

Die Navigation zum Cache erfolgt dann via der oben erwähnten Navigationsfunktion oder alternativ direkt via Luftlinie. Dank eingeblendeter blauer Linie auf der Karte sowie den Richtungshinweisen sollte der Cache schnell gefunden sein. Auch das Einblenden eines Kompasses ist natürlich möglich.

Insgesamt fällt auf, dass Falk sich bei den Geocaching-Funktionen umfangreiche Gedanken gemacht hat. So ist das Falk Lux das einzige uns bekannte Outdoor-Navi welches zu einem Cache direkt alle vorhandenen Wegpunkte anzeigt und nutzbar macht. Die Stärken des Lux werden vor allem bei Multi Caches deutlich, so kann man sich direkt nach Erreichen einer Stage zur nächsten navigieren lassen und kann gegebenenfalls auch direkt eine weitere Stage selbst anlegen. Dafür kann man die Koordinaten direkt eingeben oder via Wegpunktprojektion ermitteln.

Direkt im Gerät als gefunden markierte Caches kann man dann nach seiner Tour bequem via Field Notes Upload bei geocaching.com loggen. Die dafür nötige Datei geocache_visits.txt befindet sich im Verzeichnis \Navigator\GeocacheLogFile.

Möchte man an den Geocaching-Funktionen eins kritisieren ist es sicherlich der fehlende Bildbetrachter für Spoilerbilder. Aber vielleicht erweist sich Falk hier als gnädig und reicht eine entsprechende Funktion via Software-Update nach.

Praxis: Bus & Bahn Verbindungsplaner

Eine Funktion hat uns im Praxistest besonders gut gefallen und das war der Verbindungsplaner für Bus und Bahn. Gerade im urbanen (fremden) Raum hat sich diese Funktion als sehr nützlich erwiesen. Bei unserem Test in Magdeburg konnte die Funktion beweisen wie gut sie ist. Nach Abschluss einer kleinen Geocaching-Runde ging es darum: Wie gelangt man am schnellsten zum ca. 3km entfernten Ort des abendlichen Geocaching-Events?

Also den Bus und Bahn Verbindungsplaner gestartet, das Ziel ausgewählt und tatsächlich: Das Lux 30 führte zuerst zur nächsten Haltestelle, nannte die korrekte Straßenbahnlinie und schließlich auch rechtzeitig die korrekte Aussteige-Haltestelle. Fazit: Test mit Bravour bestanden und sicherlich eines der Features welches sicher nicht jeden Tag aber besonders in fremden Städten des öfteren zum Einsatz kommen wird.

Zubehör

Wie eingangs erwähnt liegt dem Gerät ein Lenkerhalter bei. Dieser ist durchaus ausgeklügelt und funktionierte im Test tadellos auf Fahrrad und Motorrad. Hat man einmal verstanden wie dieser funktioniert ist er schnell gewechselt und kann so auch auf verschiedenen Fahrzeugen, Fahrrädern verwendet werden. Das unterscheidet den Halter z.B. vom optionalen Zubehör beim Mitbewerber Magellan, wo der Halter mit Kabelbindern fest montiert wird.

Auch wenn das Haupteinsatzgebiet des Lux sicherlich die Outdoor-Navigation ist, so wäre dennoch auch ein KFZ-Halter als optionales Zubehör wünschenswert.
Als weiteres Zubehör wird von Falk außerdem noch eine Neopren-Tasche angeboten. Ein in unseren Augen ebenfalls wünschenswertes Zubehör wäre noch ein Karabiner-Halter wie es ihn beispielsweise bei Garmin gibt.

Empfehlenswert ist auch der Einsatz einer Displayschutzfolie. Diese gibt es von Fremdherstellern für wenige Euro.

Fazit

Das Falk Lux 30 hat uns überzeugt! Gute Hardware, durchdachte Bedienführung und ein ansprechendes Design sorgen dafür, dass sich das Lux 30 auf Anhieb mit dem Mitbewerbern messen lassen kann. Mit einigen Funktionen bei Navigation und Geocaching ist man den Mitbewerbern voraus – in anderen Dingen hinkt man derzeit noch hinterher. Als größtes Manko sei die fehlende OSM-Unterstützung genannt. Es freut uns aber, dass dieses Manko wohl bald der Vergangenheit angehören wird. Spätestens dann ist das Falk Lux 30 durchaus referenzwürdig. Aber selbst bis dahin wird der Nutzer, sofern er sich denn überwiegend im Inland aufhält, sehr viel Freude mit dem Gerät haben.

Letztendlich erhält man als Käufer für 379,95€ ein sehr gut ausgestattetes Gerät welches hardware-seitig „state of the art“ ist und in punkto Software noch Entwicklungspotential bietet.

Das hat uns sehr gut gefallen:

+ Routenführung auf allen Wegen per Sprache oder Signalton
+ Durchdachte Geocaching-Funktionen
+ Sehr gute Routenplanungsfunktionen
+ Durchdachtes & klar strukturiertes Menü
+ Großer interner & erweiterbarer Speicher
+ Sehr guter Lenkerhalter im Lieferumfang enthalten
+ Deutschland-Karte im Lieferumfang
+ Sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis

Das hat uns weniger gut gefallen:

– (Noch) keine OSM-Unterstützung
– Kleines Angebot an Falk-Karten
– Batterie-/Akkulaufzeiten verbesserungswürdig
– Unbrauchbare Kompassanzeige
– Wenig optionales Zubehör erhältlich

Erhältlich ist das Gerät im Fachhandel oder bei amazon.de. Unter der Bezeichnung Falk Lux 40 gibt es für ca. 100€ Aufpreis auch noch ein Bundle mit dem MagicMaps Tour Explorer.

19 Kommentare

  1. Hallo Admin, super Testbericht, Danke. Nun frage ich mich, ob ich meinen geplanten Kauf des Lux 30 aufschiebe bis Neugeräte OSM-tauglich, laufzeitverbessert und kompassoptimiert sind. Ansonsten kaufe ich ein ein technisch nicht ausgereiftes Gerät? Wann ist mit Optimierung seitens des Herstellers zu rechnen?
    Gruß
    Sammyboy

  2. Ich habe meinen Falk-Kontakt mal nach einem Zeitplan gefragt – die Antwort in 2-3 Tagen hier, schau einfach mal wieder rein.

    Fakt ist: Das Update wird kommen. Falk hat erkannt dass OSM-Funktionalität unentbehrllich ist.

    Noch etwas zu meinen angesprochenen Kritkkpunkten:

    – die mit Sanyo Akkus erreichten 7h sind zwar im Vgl. zu Garmin und Magellan nicht gerade prickelnd aber auch nicht so schlecht. Mit einem Satz Ersatzakkus kommt man gut über den Tag. Ohne Trackaufzeichnung und Sprachnavigation sind 8h realistisch.

    – die Kompassnavigation ist definitiv ein Manko allerdings für mich persönlich nicht so schlimm da ich immer die Kartenansicht mit eingeblendeten Richtungspfeilen nutze – in meinen Augen besser als die Kompassnavigation.

    Wenn gerade eh ein GPS-Kauf ansteht und das eigene Hauptaufenthaltsgebiet Deutschland ist, würde ich persönlich jetzt schon kaufen. In vielen Bereichen und Funktionen ist das Lux einfach so innovativ dass Cachen/Radfahren etc. damit einfach Spaß macht.

    Und das ist meine persönliche Meinung – unabhängig von den Falk-Bannern hier auf der Seite. Die Partnerschaft mit Falk haben wir erst abgeschlossen, nachdem uns das Vorserienmodell bereits überzeugt hat und wir haben uns natürlich auch völlige Freiheit die Tests betreffend zusichern lassen – sonst hätte hier vielleicht auch der ein oder andere Kritikpunkt nicht gestanden.

  3. Hallo,
    wir haben uns mal das Lux 30 gekauft und haben am Wochenende einige Geocaches gesucht.
    Da mir das Downloaden sehr zeitaufwändig vorkam, habe ich unter Wegpunktmarkierung die Koordinaten eingegeben. Ich hatte schon Die Einstellung auf “Position auf Strasse aus” gestellt.
    Beim suchen bekamen wir ca. 25m vor dem Ziel die Ansage: Sie haben Ihr Ziel erreicht und die Karte ließ sich nicht weiter vergrößern. Kann mir jemand sagen wie man mit diesem Problem umgehen kann?

  4. Als Karte benutze ich die Footmap, basierend auf OSM. Ich finde sie super !! Bei der Basiskarte von Lux30 fehlten in meiner Region doch viele Radwege und waren auch oftmals falsch verfasst. Mich hat die Karte von Footmap voll überzeugt !!

    Mein problem ist jedoch die Batterielaufzeit. Bei eine Stärke von 2500 mA komme ich auf max 2,5 Std Laufzeit bei ständiger Navigation und minimaler Helligkeit, ohne Sprachansage, ohne Piepstöne etc…
    Ich frage ich ernsthaft wie ihr auf 7 Std Laufzeit kommt ???
    Der Batteriezustand oben rechts in der Anzeige zeigt 2 Striche an. Gehe ich zeitgleich in das Menu des Lux zeigt diese mir 21% an.
    Was mache ich falsch oder hängts evtl am Gerät?

    Viele Grüße.

  5. 2,5h erscheint mir deutlich zu wenig. Auch andere Tests wie z.B. der bei navigation-proffessional u.s.w. kommen in den Bereich unserer Testergebnisse.

    Es ist also nciht auszuschließen dass Dein Gerät nicht 100&ig ok ist. Schon mal beim Support nachgefragt?

  6. Hallo, als potentieller Lux käufer würde mich die Frage brennend interessieren wie die geschichte mit den 2,5 h Akkulaufzeit ausgegangen ist.
    Noch eine Frage: Wahrscheinlich müssen wiederaufladbare Akkus zum Laden jedesmal aus dem Gerät entfernt werden?
    Kann das Lux zu Hause vor dem PC normal an den Strom betrieben werden?
    Danke und L.G. Peter

  7. a) Gibt es inzwischen Neuigkeiten, was die Nutzung von OSM auf dem Lux 30 angeht?

    b) Wurde das Akkuproblem gelöst?

    c) Wurde bei der Kompassanzeige nachgebessert?

    d) Gab es schon „Updates“ für das Lux30?

  8. Hallo,

    schließe mich der Anfrage vom Lutz an. Da ich regelmäßig nach Updates schaue, weiß ich, dass bis zum heutigen Zeitpunkt keine Verbesserungen online verfügbar sind! Habe mir aufgrund der obigen Aussage, dass der Termin Anfang März 2012 bekannt sein sollte, das Gerät bestellt. Nutze derzeit selbst den Lux 30 zum Radfahren. Vorzugsweise über die Track-Navigation, die in meinen Augen teilweise sinnvollere Ergebnisse liefert, wie die der Alternativ-Tacks. Trotzdem ein (fast) gelungenes Gerät, welches im Laufe der Zeit noch durch Updates verbessert werden kann. Vor allem die Akkuproblematik. Die OSM-Fähigkeit, speziell für’s Ausland, würde derzeit einige Kauentscheidungen vermutlich positiv – beeinflussen. Ich habe mich dennoch dazu entschieden, das Gerät vorerst zu behalten. Sollten die versprochenen Updates bis August 2012 immer noch nicht verfügbar sein, werde ich den Lux gegen ein OSM-fähiges Gerät eintauschen. Wer darauf nicht angewiesen ist, kann allerdings bedenkenlos zugreifen

  9. Ich habe mir vor kurzem das Lux30 gekauft. Ich bin bis jetzt rundum zufrieden.
    Ich nutze es hauptsächlich zum Radfahren. Das mitgeleiferte Kartenmaterial war bis jetzt eigentlich immer gut. Die Routenberechnung ist zwar nicht immer ganz optimal aber zum Ziel findet man auf jeden Fall.

    Ein Problem mit dem Akku habe ich nicht. Bei zwei längeren Fahradtouren haben die Akkus (2500mA) bei ständiger Aufzeichnung und Navigation, ohne Ton, gedimmtem Display ca. 5,5 Stunden gehalten. Die Akkuanzeige hat danach noch ca. 20% Restladung angezeigt.
    Bei einer Cachetour mit nicht voll geladenem Akku hat es ebenfalls 4,5 Stunden durchgehalten.
    Der fehlende Support für OSM-KArten ist für mich nich so tragisch. Wenn das noch kommt wäre es aber klasse.
    Ich kann das Gerät nur empfehlen.

  10. Moin, ich steuere mal meine „kaltstart“ Erfahrung bei: Ich fahre Rennrad, bin rel. Technikaffin, habe aber ausser iPhone keine Navi Erfahrung. Am Freitag fuhr ich von Hamburg nach Nordhessen. Ein Freund lieh mir an diesem WE seinen neuen LUX. Er selber ist nicht sonderlich computeraffin aber kommt trotzdem klar damit(+). Mein Versuch, das Geraet am Mac anzuschliessen misslang: die Software ist ausschliesslich PC tauglich. Das Verzeichnis wird zwar gemountet, meinen frechen Versuch, einfach einen downgeloadeten (radweit) GPS Track drauf zu schummeln, hat der LUX aber durchschaut und dessen Nutzung verweigert (–)
    So habe ich mich tags drauf mit Papier und LUX auf den Weg gemacht. Dank der simplen Bedienung konnte ich den LUX erst für Detailansichten in Ortschaften effektiv nutzen, später habe ich mir ein paar Abkürzungen live routen lassen. Das ging sehr problemlos und ohne abzusteigen(++). Ich kam nicht so schnell voran, wie geplant und so machte ich 70km vor dem ziel den ultimativen test und schob die Papierpläne ins Trikot: der LUX sollte die Option „kurz“ berechnen und mich möglichst im Hellen ans Ziel bringen (konkret das letzte Teilstueck von Verl an den Diemelsee). Das gelang perfekt und auf sehr guten autoarmen Nebenstrecken und sauberen asphaltierten Feldwegen(++). Es war so, als wäre ein sehr ortskundiger Freund mit auf der Reise. Ganz übel war aber die Sache mit dem Stromverbrauch: Bei ca. 8 Stunden Laufzeit und trotz häufiger Monitor-Abschaltung sowie geringer Helligkeit habe ich 2,5 Satz Duracell verschlissen(–) Ich fahre oft Etappen > 300km und das geht einfach nicht so – wenn ich demnächst volle 16 stunden leistung brauche, dann kann ich doch nicht 10 batterien verheizen?!
    Fazit: Solide, schnell, Detailreich, robust. Mac problem und Batteriekonsum lassen mich aber aktuell (ver)zweifeln. Wer mit diesen beiden Punkten weniger hadert als ich sollte zugreifen!

  11. Als Fahrradnavi für eingespeicherte Touren o.k.. Meint GPX Dateien.
    Ansonsten oft sehr ungenau und Wegstrecke verlängernd!
    Beim Caching hohe Genauigkeit!
    Keine Ahnung wie gefundene Caches nicht mehr angezeigt werden?!
    Ach keine Antwort von Falk!!!!
    Wenn ich nur 500m gerade aus muß, soll ich Links, Rechts , Links, Rechts (ca. 2km) fahren.
    Nee! wenn ich das gewußt hätte! Nie wieder ein Falk!

  12. …ergänzend zu meiner o.a. Aussage habe ich mich nun dazu entschlossen, den Falk Lux 30 innerhalb der nächsten zwei Wochen gegen ein OSM-fähiges Gerät einzutauschen. Im April sollte eine Info zu OSM verfügbar sein und der angepriesene Rat, dieses Gerät trotzdem zu kaufen, hat sich somit eventuell nur verkaufsfördernd – für mich persönlich aber als nicht hilfreich erwiesen. I.Ü. musste ich meine damalige Entscheidung zum Kauf dieses Gerätes im Kollegenkreis sehr gut darlegen. Zweifel der Anderen bestanden von vorn herein. Schade eigentlich, dass es nicht geklappt hat!!! Die Hard- und Softwarerichtung stimmen grundsätzlich! Fehlende Länderkarten (OSM-Fähigkeit) sowie deren Hinweis des möglichen Erscheinens inkl. des hohen Batteriekonsums sind für mich durch meine Auslandsaufenthalte ein absolutes Ausschlusskriterium. Die Aussage, dass man bei einer Streckenberechnung von 500 m gerade aus mit einem Zick-Zack-Wegverlauf von 2 Km rechnen muss , kann ich übrigens auch absolut bestätigen. Somit muss ich mich eben umorientieren und lande dadurch wieder bei einem Gerät eines anderen Herstellers…!

  13. Zumindest was OSM betrifft, darf ich mittlerweile sagen, dass die entsprechende Software derzeit im Betastatus ist und sehr, sehr zeitnah veröffentlicht wird.

    Den Batterieverbrauch sprach ich ja bereits im Test an – da muss ich den Vorrednern uneingeschränk Recht geben.

    Die anderen angesprochenen Fehler konnte ich in der Praxis nicht nachvollziehen — zumindest bei meinen Radtouren und im Geocaching-Einsatz erlaubte sich das Gerät bisher keine Ausfälle in punkto Routenberechnungen.

    Ich verwende das Gert ja im Wechsel mit einem Magellan ex610 – und einige Features vor allem im Geocaching-Bereich finde ich so genial gelöst und innovativ, dass das Falk da mein Gerät Nr. 1 ist – wenn es ins Ausland geht, führt dann wegen der OSM-Problematik aber nichts am Alternativgerät vorbei und das ist natürlich für den Otto-Normal-Nutzer der keinen GPS-Pool unterhält indiskutabel. Aber: In den nächsten Tagen gibt es zumindest diesbezüglich GUTE Nachrichten. Ganz sicher!

  14. Die Aussage, dass man bei einer Streckenberechnung von 500 m gerade aus mit einem Zick-Zack-Wegverlauf von 2 Km rechnen muss , kann ich übrigens auch absolut bestätigen.
    Wenn ich nur 500m gerade aus muss, soll ich Links, Rechts , Links, Rechts (ca. 2km) fahren.
    Wenn ich den vorgeschlagenen Kurs nicht einhalte und einfach geradeaus fahre, heißt es „bitte wenden“ (und das ziemlich permanent und lange). Am Wochenende haben wir eine lange Fahrradtour unternommen und ich war mehrmals fast dran, das Gerät an den nächsten Baum zu feuern. So hab ich mich aufgeregt! Wozu habe ich fast 400.- Euro ausgegeben? Das Lux 30 ist wie ein ungeborenes Kind. Ich warte auch darauf, dass sich per Update etwas tut…. hoffentlich bald…. sonst verkaufe ich das Gerät an den Meistbietenden.
    Ich kann leider die Lobeshymnen einiger Besitzer des Lux 30 nicht nachvollziehen obwohl ja nicht alles schlecht ist an diesem Gerät. Am meisten hat mich die Bedienfreundlichkeit überzeugt. Das ist wirklich gelungen. Zu der Batterieleistung: Ich verwende einen Wicked Chili USB Ersatz Akku mit 5200mAh (Amazon). Der gibt die nötige Power für locker 8-10 Stunden (mehr hab ich nicht ausprobiert). Den Akkupack hab ich vorn am Lenker befestigt und das Originalkabel vom Lux an gestöpselt. Funktioniert tadellos! Leider wieder ein Kritikpunkt: Den Lux interessiert es überhaupt nicht, dass diese Fremdstromquelle angeschlossen ist…… Die eingelegten Akkus werden nicht geladen… auch zuhause am PC werden die Akkus nicht geladen! Auch hier besteht Nachbesserungsbedarf seitens Falk! Mann, was denken sich denn die Konstrukteure beim Entwickeln solcher Geräte??? Vielleicht sollten gerade die Entwickler, bevor so ein Gerät auf den Markt kommt, mal ne Fahrradtour unternehmen und sich von der Alltagstauglichkeit überzeugen. Da werden nämlich Schwachstellen entdeckt.
    Hoffentlich passiert demnächst was in unserem Sinne.

  15. Hallo Ticopuck,
    wie ist es denn mit den Batterien ausgegangen nach der Supportanfrage. Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Denn ich habe das selbe Theater
    Viele Grüße Quenca

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