Nach langen Spekulationen hat Samsung das Galaxy S7 und das S7 edge heute im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona offiziell vorgestellt.

Optisch fallen die Veränderungen nur gering aus – technisch hat man aber versucht, ein runderes Produkt abzuliefern als es beim S6 der Fall war. Die Kritik traf hier doch ziemlich massiv und machte sich letztendlich auch in den Verkaufszahlen und den Samsung Quartalsergebnissen bemerkbar.

Das Galaxy S7 wird über einen 5,1 Zoll großen AMOLED-Bildschirm verfügen während dieser beim S7 Edge 5,5 Zoll groß ist. Die Displays beider Geräte lösen mit 2560 x 1440 Pixel auf.

Einer der größten Kritikpunkte bei den Vorgängern war der fehlende microSD-Steckplatz. Dieser ist beim S7 (edge) nun wieder mit an Bord. Unterstützt werden microSD-Karten mit bis zu 200 GB Speicherkapazität. Das Gerät selbst gibt es als 32 und als 64 GB Variante – in Deutschland soll aber offenbar nur das 32 GB Modell angeboten werden.

Optisch machen die Geräte weiterhin eine gute Figur. Das Display ist mit der aktuellsten Variante des Gorilla Glases geschützt und ein Rahmen aus gebürstetem Aluminium sorgt für eine schicke Optik und eine hohe Stabilität.

Auch für Outdoor-Nutzung interessant

Kritik gab es beim S6 auch, dass die mit dem S5 eingeführte Beständigkeit gegen Staub und Wasser wieder weggelassen wurde. Gerade dies hatte das S5 auch bei Outdoor-affinen Nutzern recht beliebt gemacht, Hersteller wie Sony mit einer umfangreichen Palette robuster Geräte haben es vorgemacht. Beim S6 und S6 Edge bessert Samsung wieder nach und gibt für beide Geräte IP68 als Schutzklasse an. Dies bedeutet das beide Geräte gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt sind.

nnews-s7-2

nnews-s7-1

Getäuscht haben sich Marktbeobachter aber bei der Aussage, dass im S7 eine verdrehsichere USB Typ-C-Buchse verbaut sei. Samsung setzt beim neuesten Flaggschiff weiterhin auf micro USB.

Leistungsfähige Hardware

Technisch hat Samsung beide Geräte mit der neusten Hardware ausgestattet. Im Inneren werkelt ein hauseigener Octa-Core-Prozessor (Exynos 8890). Unterstützt wird der Prozessor von 4 GB RAM Speicher. Samsung setzt beim S7 besonders auch auf Gaming-Fähigkeiten und angesichts der verwendeten Hardware sollte sich das Flaggschiff in den Benchmark-Tests ganz weit vorn platzieren. Damit der Prozessor nicht überhitzt, setzt Samsung auf eine Wasserkühlung in Form einer wassergefüllten Heatpipe.

Kamera mit 12 Megapixeln

Auf den ersten Blick erscheint die 12 Megapixel Kamera schwächer als die 16 MP Variante des Vorgängers. Aber Megapixel sind nicht alles und man konnte den Sensor dadurch um 56 Prozent lichtempfindlicher machen. Dies soll sich in Form erheblich besserer Aufnahmen, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, bemerkbar machen. Erste Hands-On Berichte gehen davon aus, dass die Kamera sich wohl an die Spitze aller aktuellen Smartphones setzen könnte.

Auch wenn Samsung sich einige Neuerungen hat einfallen lassen. Der Akku ist weiterhin nicht wechselbar. Auf den Geräten kommt eine recht stark angepasste Android 6.0.1. Version zum Einsatz.

Auslieferungsstart für beide Geräte soll in Deutschland am 11. März sein. Als Farben werden dunkelblau, weiß, gold, schwarz und etwas später auch silber angeboten. Die Gerätepreise liegen bei 699 Euro für das Galaxy S7 und 799 Euro für das Gaalxy S7 Edge. Zum Verkaufsbeginn wird den Geräten Samsungs hauseigene VR-Brille Gear VR beiliegen – diese wird sonst für ca. 99€ verkauft und benötigt als Display ein Galaxy S7 (Edge) oder S6.

Nachfolgend noch ein erstes kurzes Hands-On Video von The Verge:

Keine Kommentare

Kommentieren Sie den Artikel


*