81er-Matrix bei Project Let’s Zeppelin 2017

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Mega-Event hin oder her – was wohl den Großteil der Geocacher am meisten interessiert, sind Geocaches. Das dachten sich auch die Let’s Zeppelin Organisatoren und haben eine bereits bekannte Idee neu aufgegriffen: das Legen einer kompletten 81er-Matrix.

Die Besonderheit besteht jedoch darin, dass die 81 Caches nicht alle in der Nähe der Eventlocation liegen, sondern vielmehr rund um den Bodensee verteilt sind. „Wir wollten ein Event, das aus der gesamten Bodenseeregion mitgetragen wird und nicht nur beschränkt ist auf die Eventlocation.“, lässt Orgateamchef Sven verlauten. Der Zeppelin fliegt grenzüberschreitend über alle Teile des Sees. Da lag es nahe, ein internationales Projekt aufzusetzen und auch die Nachbar-Anrainerstaaten Österreich und Schweiz mit einzubeziehen.
Aufgrund der Größe des Gebietes und der Entfernung hätte dies jedoch einen enormen Aufwand für das aus dem Friedrichshafener Umland kommende Orgateam bedeutet. So kam man auf die Idee, sogenannte „Cachepaten“ zu suchen, die sich vor Ort befinden und die Cachewartung übernehmen.

8 x 10 + 1: die 81er-Matrix rund um den Bodensee

„Ein riesengroßes Dankeschön“ gibt es seitens der Organisatoren an soarboy&evalina, nanin, Bru3Ya, Antel & Schatzweiber, Kaishaku_Nin & baobab7, ZFX, Hegaubiker, Iceworm und Team Unschön, die sich nicht nur bereiterklärt haben, in ihrer jeweiligen Homezone die Finallokationen zu suchen, sondern sich auch um die Cachewartung zu kümmern und bei der Erstellung der Mysteries mitzuhelfen.
Die 81 Caches sind aufgeteilt in 8 Pakete mit je 10 Caches. Die Fragezeichen werden pro Paket auf der Karte in Form eines markanten „Z“ platziert. Zu jedem „Z“ gehören alle möglichen D- und auch T-Wertungen, so dass alle Pakete im wahrsten Wortsinne gleich schwer sind. Als besondere Herausforderung sollen die T5er im Wasser auf ihre Finder warten. Der D5/T5-Cache als Krönung wird bei Friedrichshafen liegen.

Es ist geplant, die Listings 10er-paketweise ab etwa Mitte April in ein- bis zweiwöchigem Abstand zu veröffentlichen. Somit besteht genug Zeit, bis zum Event die Rätsel zu lösen. Es dürfte allerdings aufgrund der Distanzen schwer werden, alle 81 Caches am Eventwochenende einzusammeln. Aber man könnte das Ganze ja auch entspannter angehen, indem man eine Woche Urlaub am Bodensee verbringt. Schließlich wartet im nahegelegenen Frauenfeld nur eine Woche später mit „Meeting Friends“ bereits das nächste Mega-Event.

11 Kommentare

  1. Und wieder wird es Honks geben, die das an einem Tag schaffen.

    „Früh morgens sind wir im Team „DOOF“ aufgebrochen, um dieses Matrixrunde in Smilies zu verwandeln. Das Team DOOF bestand aus 12 Cachern. Bei Sonnenuntergang haben dann die letzte Dose gemeinsam geloggt und einen wunderschönen Tag erlebt. Weil wir die Logbücher schonen wollten, haben wir immer DOOF geloggt.“

    • Haha, du hast absolut Recht. Leider inzwischen gängige Praxis mancher Teams.
      Nun ja, es soll jeder nach seiner Facon glücklich werden. Ich genieße lieber die Location, die Umgebung oder die Bastelei. Und packe gern meine Kamera aus. Siehe Link 😉
      Einzig Challenges verlieren aufgrund obiger Praxis ihren Reiz. So what…

    • Es fehlt in Deinem Log-Text noch der Hinweis darauf, daß die Owner bitte nicht böse sein sollen, daß es nur einen Einheitslog gibt – aber bei Anzahl der Caches kann man sich natürlich nicht mehr an einzelne Caches erinnern.

  2. Was soll der Mist? ich bin mir sicher, dass in der Bosenseeregion bereits alle erdenklichen D/T-Kombinationen vorzufinden sind. Wozu braucht’s da eine weitere Dosenoffensive?

  3. Ganz schön mutig, bei dieser extremen räumlichen Verteilung, dies als eine Matrix zu deklarieren.
    Da kann man auch 81 Mysteries über ganz Berlin verteilen und sagen, das ist ne Matrix.
    Sorry, aber für mich sind das 8 separate „Z“.

  4. 81 auf Zwang herausgehauene Mysteries mit passenden D-T-Wertungen – da wird das Ownerteam ja sicherlich schon fleißig dabei sein, sich tolle Rätsel auszudenken, schöne, unbedoste Locations zu finden und coole Dosen zu bauen. Nicht.
    Im Ernst, was soll das?

  5. Das Für und Wider der Matrix kann ich als Greenhorn nicht ganz ermessen, aber das von Per so trefflich karikierte Resultat lese ich leider viel zu oft in den Logs. Mich ärgert’s ein wenig, aber richtig leid tun mir die Owner, zumindest jene die sich beim Legen und Warten Mühe geben. – Aktionen, die sowas fördern, kann ich dann nichts abgewinnen.

  6. Schon wieder so ein Schwachsinn von Event-Veranstaltern, denen die Ideen ausgehen. Wer braucht sowas? Keine Ideen, um die Leute anzulocken?
    Wird wahrscheinlich daran liegen, dass die Owner vor Ort ihre Caches deaktivieren, da diese einem Ansturm von so vielen Cachern nicht gewachsen sind, die Natur leidet, der Nachbar sich beschwert, ein Frosch quakt. Man kann doch diesen Großevents, mit den ewig gleichen Inhalten, eigentlich nichts abgewöhnen?! Immer die gleichen Händler, die gleichen Coins und GC-Devotionalien, Event-Shirts für Familie Garmin oder Familie Signal, Clopapier mit Tracking-Code… . Wenn ich da an das GIGA in München denke… Die riesige Arena leer, das Abendprogramm mehr als fragwürdig. Wann merkt eigentlich mal jemand, dass die Zeit für solche Events vorbei ist? Wer treibt sich denn dort rum? Schnell mal das Event loggen und weiter, um alle überlaufenen und nicht deaktivierten Caches an den Versteckorten von einem an den anderen Cacher weiter zu reichen?
    Und ich gehe mal davon aus, dass die anderen (auch negativen) Meinungen hier zu diesem Matrix-Wahnsinn nicht nur eine kleine Minderheit darstellen. Bin ja mal gespannt, was http://jr849.de/ aus dieser Thematik macht.

  7. @Matthias: Mehr als zu einem Tweet hat es nicht gereicht, denn so eine herrlich sinnfreie Aktion braucht keine weitere „Werbung“.
    Inzwischen warte ich immer noch auf die Antwort nach dem tatsächlichen Preis für den Dosen-Heinz, denn so wirklich Butter hat der Fisch trotz des „Der aus dunklen Ecken spekulierte und völlig geschmack- und niveaulose Preisvergleich ist völlig überzogen“-Artikels der Orga nicht bekommen. #roll

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