FANTEC BeastVision HD WiFi-Edition – Action Kamera im Test

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Outdoor-Actionkameras liegen im Trend. Schon länger wird dieser Markt vom kalifornischen Hersteller GoPro dominiert. Doch seit einiger Zeit haben auch andere Unternehmen diesen Markt für sich entdeckt und versuchen mit ihren Produkten dem Marktführer Anteile abzujagen.

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Im diesem Test soll es aber um das Spitzenmodell von Fantec gehen. Die Beast Vision HD WiFi möchte mit sehr guter Ausstattung, toller Qualität und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem umkämpften Markt punkten. Wir haben überprüft ob das gelungen ist.

Unboxing & erster Eindruck

Zugegeben dauert es ein wenig bis man die Verpackung geöffnet hat. Im inneren schlummert dann aber ein echter Ausstattungsknaller. Der Lieferumfang der vorliegenden Outdoor & Ski-Edition ist mehr als vorbildlich. Würde man sämtliches Zubehör welches der BeastVision beiliegt, beim kalifornischen Mitbewerber extra zukaufen, wäre man wohl gute 200 Euro extra los.

Allen Editionen der BeastVision HD WiFi liegen folgende Zubehörteile bei:
– abnehmbares WiFi-Modul
– Wasser- & stoßfestes Gehäuse
– TFT-Farbdisplay mit Lautsprecher
– Fernbedienung
– Halter für die Fernbedienung
– Schnellbefestigungssystem
– 2 interne Akkus
– USB-kabel
– Tasche

Je nach Variante liegen dann zusätzliche Zubehörteile bei, bei der uns vorliegnden Outdoor- & Ski-Edition sind das folgende:
– 4 Befestigungspads
– Helmhalter zur seitlichen Befestigung
– Helmhalter für Selbstaufnahmen
– Helmband
– Überkopfband

Neben der Outdoor- & Ski-Edition wird aber auch noch Varianten für Surfen & Wassersport, Motorsport sowie Fahrrad & Ski angeboten.

Beim Lieferumfang gibt es also nichts zu bemängeln und auch optisch macht die BeastVision HD einen guten Eindruck. Sie ist zwar ein klein wenig größer und schwerer als die aktuellen GoPro-Modelle. In der Praxis dürfte dies aber letztendlich kaum ins Gewicht fallen. Auch das mitgelieferte Zubehör macht einen sehr guten Eindruck. Vor allem das Schutzgehäuse wirkt sehr gut verarbeitet und auch beim weiteren, mitgelieferten Zubehör gibt es keinen Grund zum meckern.

Technik

Die technischen Daten sind „state of the art“ – hier steht die BeastVision den Mitbewerbern in dieser Klasse in nichts nach.

Optik
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[li type=“icon-caret-right“]f/2.8 Fix Fokus[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Flaches Objektiv für bessere Aufnahmen unter Wasser[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Variabler Aufnahmewinkel (120°, 145° oder 170°)[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Ultra Sharp Glaslinse[/li]
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Videoaufnahmen
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[li type=“icon-caret-right“]Video Codec: H.264 – MPEG4 AVC / Dateiformat: MOV[/li]
[li type=“icon-caret-right“]180° Überkopfaufnahme[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Selbstauslöser für Filmaufnahmen (Verzögerung um 3, 5 & 10 Sekunden)[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Automatische Weißpunkt-Ermittlung[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Loop-Recording (Fortlaufende-Endlosaufnahme)[/li]
[li type=“icon-caret-right“]1080p: 1920 x 1080 Pixel / 16:9 / 30, 25 fps[/li]
[li type=“icon-caret-right“]1080i: 1920 x 1080 Pixel / 16:9 / 60, 50 fps[/li]
[li type=“icon-caret-right“]720p: 1280 x 720 Pixel / 4:3 / 60, 50, 30, 25 fps[/li]
[li type=“icon-caret-right“]WVGA: 848 x 480 Pixel / 16:9 / 120, 100, 60, 50 fps[/li]
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Foto
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[li type=“icon-caret-right“]Auflösung: 8 Megapixel, 5 Megapixel, 3 Megapixel [/li]
[li type=“icon-caret-right“]10x Digital Zoom [/li]
[li type=“icon-caret-right“]Aufnahmemodus: Einzel-Foto, Tripple-Burst-Foto [/li]
[li type=“icon-caret-right“]Zeitraffer-Aufnahme: Aufnahme eines Fotos alle 1, 2, 5, 10, 30, 60 Sekunden[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Selbstauslöser für Fotos: Verzögert um 3, 5, 10 Sekunden[/li]
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weiteres
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[li type=“icon-caret-right“]Stereo Mikrophone, 48KHz[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Eingang für externes Mikrophon[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Reine Tonaufnahme möglich (Voice Recording)[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Unterstützung für Speicherkarten bis 64GB[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Laser zur Kameraausrichtung[/li]
[li type=“icon-caret-right“]Mini HDMI-Anschluss[/li]
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Bei den technischen Daten gibt es für eine Kamera in dieser Preisklasse nichts zu meckern. Bedenkt man den Straßenpreis von im Schnitt weniger als 300 Euro (zum Beispiel bei amazon.de) wird man in dieser Preisklasse kaum eine bessere technische Ausstattung bekommen. Doch Papier ist geduldig und was nützen letztendlich die tollsten technischen Daten, wenn die Kamera dies in der Praxis nicht halten kann. Im nächsten Abschnitt haben wir uns deshalb ausführlich mit der Kamera im Praxiseinsatz beschäftigt.
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Die Praxis

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Um die ersten Aufnahmen mit der BeastVision HD WiFi zu machen, ist nicht viel notwendig. Das Menü ist logisch und übersichtlich und die wesentliche Kamerasteuerung erfolgt über den Ein-/Ausschalter und die drei Bedientasten auf der Kameraoberseite. Diese dienen zum Starten einer Aufnahme, zum Stoppen und zum Fotografieren. Verwendet man die Kamera mit dem mitgelieferten Display, welches mit einem Handgriff montiert ist, können über die dort angebrachten Tasten weitere Einstellungen getätigt werden. Grundsätzlich ist die Kamera aber auch problemlos ohne das Display einsetzbar – vor allem dank des eingebauten Ziellasers, welcher die Ausrichtung ungemein erleichtert. Gründe für das Nicht-Verwenden des Displays wären z.B. eine längere Laufzeit oder die Verwendung des WiFi-Moduls. Denn prinzipbedingt ist es nicht möglich Display und WiFi-Modul parallel zu verwenden.

Das ist aber letztendlich auch nicht notwendig, denn bei Verwendung des WiFi-Moduls kann man dank Android- oder iOS-App nicht nur das Livebild der Kamera auf dem eigenen Smartphone sehen, sondern man kann auch alle relevanten Einstellungen direkt vornehmen ohne die Kamera in die Hand nehmen zu müssen. Alternativ ist die Fernsteuerung der Kamera aber auch über die mitgelieferte Fernbedienung möglich.

test-beast4 Im alltäglichen Praxiseinsatz stößt man aber dennoch recht schnell auf ein Manko der Kamera. Denn so gut das mitgelieferte Outdoor-Gehäuse auch ist, ein wesentlicher Nachteil ist, dass man die Kamera um sie ein- udn auszuschalten jedes mal aus dem Gehäuse nehmen muss. Gerade bei Aufnahmen unter Wasser ist das natürlich so nicht möglich und äußerst unpraktisch.

Die BeastVision verfügt über eine plane Linse. Der große Weitwinkel von bis 170° sorgt aber dennoch für deutliche Verzerrungen. Bei einer Action Kamera ist das aber letztlich nicht tragisch, denn wohl kaum jemand wird mit der kleinen BeastVision losziehen um Architektur- oder Porträtfotos zu machen – denn bei diesen Motiven wirken die starken Verzerrungen schnell störend. Im Sportbereich hingegen stört dies gar nicht – ganz im Gegenteil – der große Winkel erlaubt tolle Aufnahmen.

Aber letztendlich ist bei einer Kamera immer die Qualität der Endresultate entscheidend. Die BeastVision leistet sich hier keine größeren Schwächen. Die Videoaufnahmen sind knackig scharf, die Farben überzeugend kräftig und selbst bei schwierigeren Lichtverhältnissen sind die Ergebnisse zwar nicht referenzverdächtig aber dennoch auf gutem Niveau. Grund zur Kritik gibt es aber dennoch: Die Bildqualität erreicht nicht ganz das Niveau der aktuellen GoPro-Modelle – unter Berücksichtigung des Preises ist das aber nachvollziehbar. Ebenfalls zur verbessern wäre die Anpassung an Helligkeitsveränderungen. Hier benötigt die Kamera ein wenig zu lange um sich an neue Gegebenheiten anzupassen.

Toll sind auch die Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde im WVGA-Modus. Hier lassen sich wirklich tolle Super SlowMotion-Sequenzen anfertigen.

Etwas weniger Lob verdient der Fotomodus. Die Bilder gehen letztendlich in Ordnung, liegen aber auch nicht über dem Niveau aktueller, guter Smartphone-Kameras.

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Fazit

test-beast5 Fantec ist mit der Beastvision HD WiFi auf jeden Fall ein gutes Produkt gelungen. Vor allem der große Lieferumfang und die sehr guten Videoaufnahmen wissen zu überzeugen. Abzüge in der B-Note gibt es für das Outdoorgehäuse welches die Bedienung der Kamera doch erheblich einschränkt und auch der Fotomodus dürfte gern bessere Bilder liefern. Dennoch angesichts des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sind diese Punkt verschmerzbar. Denn für einen Straßenpreis von weniger als 300 Euro erhält man als Käufer ein Rundum-Sorglos-Paket mit allen wichtigen Zubehörteilen die man bei vielen Mitbewerbern erst für teuer Geld erwerben muss.

Die BeastVision HD WiFi ist auf jeden Fall ein spannendes Produkt welches mich zukünftig öfters auf Reisen begleiten wird.

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LINK: Offizielle Internetseite zur BeastVision
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