Garmin stellt fenix 2 vor

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Als Garmin die GPS-Uhr fenix im Sommer 2012 vorstellte stieß sie durchaus auf Interesse bei Wanderern, Geocachern und anderen Outdoor-Sportlern.

Der große Durchbruch blieb der fenix aber verwehrt, dass mag zum einen am Preis gelegen haben aber auch der letztendlich doch eingeschränkte Funktionsumfang hat sicherlich dazu beigetragen. Nun hat Garmin mit der fenix 2 einen Nachfolger vorgestellt, der einiges besser machen will – ob das letztendlich gelingen wird, muss ein ausführlicher Test zeigen.

Wie sich bereits mit der letzten Beta-Firmware für die erste fenix andeutete, folgt Garmin auch bei der fenix dem Trend zur Vernetzung mit dem Smartphone. Auch beim Oregon 600/650 und anderen Produkten folgte man diesem Trend und auch die fenix 2 wird passend zum Smartwatch-Trend deutlich „smarter.“

Optisch sind erst einmal kaum Unterschiede auszumachen, auch das Display verfügt weiterhin über eine Auflösung von 70 x 70 Pixeln. Geändert wurden aber die Displaydarstellung die nun invers, also weiße Schrift auf dunklem Grund, ist. Und auch die Displaybeleuchtung wechselte von weiß zu rot. Dank Mineralglas und einem Metallskelett ist auch die fenix 2 wieder hart im Nehmen und dürfte in der Praxis einiges wegstecken.

Auch sonst scheint die fenix 2 eher ein Software- als ein Hardwareupdate zu sein. Denn die verbaute Hardware ist identisch geblieben. Deutlich weiter entwickelt wurde aber die Software was sich auch in einer optimierten Bedienung bemerkbar machen soll. Für die Outdoor-Navigation gibt es keine neuen Funktionen, Garmin hat vor allem Erweiterungen im Hinblick auf die Nutzung als Multisport-Uhr vorgenommen. Also vor allem Läufer und Schwimmer profitieren davon und können auf den kauf einer Forerunner verzichten.

Die Stärken der fenix liegen sicherlich auch in der erweiterten und verbesserten Smartphone-Verbindung, die inzwischen aber auch per Software-Update für die erste fenix nachgereicht wurde. Mit der Garmin Connect App können quasi live erste Auswertungen vorgenommen werden und auch als Smartwatch-Ersatz taugt die fenix 2 zumindest im Ansatz, denn es könne verpasste Anrufe sowie eingegangene Mails und SMS auf dem Display der fenix angezeigt werden.

Bei der fenix 2 handelt es sich also eher um eine Evolution als eine Revolution. Wir werden uns die fenix 2, welche ab April für 399 Euro verfügbar sein soll, aber noch einmal ganz genau in einem ausführlichen Test anschauen.

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