Geochaching auf Mallorca

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Für viele ist Geocaching in Deutschland schon etwas (zu) routiniert: Den Cache aussuchen, mit dem Navigationsgerät zur jeweiligen Koordinate fahren und per GPS losstürmen… Das ist in Mallorca so nicht unbedingt möglich.

Geochaching im Urlaub auf Mallorca

Geocaching ist der neueste Outdoortrend für alle, denen die herkömmliche Schnitzeljagd längst nicht mehr spannend genug ist. Mittlerweile gibt es Caches mit ihren Schätzen auf der ganzen Welt und die Fans suchen längst nicht mehr nur in ihrem Heimatort danach. Und auch in Mallorca ist Geocaching schon recht verbreitet. Als Ausgangsbasis bietet sich eine eigene Finca oder ein Ferienhaus an. Deutschsprachige Anbieter wie Finca Privat haben ein großen Angebot an Ferienhäusern auf der ganzen Insel.

Geocaching auf Mallorca

Für viele ist Geocaching in Deutschland schon etwas (zu) routiniert: Den Cache aussuchen, mit dem Navigationsgerät zur jeweiligen Koordinate fahren und per GPS losstürmen… Das ist in Mallorca so nicht unbedingt möglich. Zunächst sollte man sich bewusst sein, dass man nur dann wirklich umfangreich cachen kann, wenn man mobil ist, also beispielsweise über einen Leihwagen oder ein Fahrrad verfügt. Und auch das Navigieren auf der Insel ist eine Herausforderung der besonderen Art. Zum einen weisen aktuelle Straßenkarten mitunter häufig Fehler auf. So tauchen etwa Straßen auf, die nicht eingezeichnet sind oder umgekehrt. Zudem sind viele Straßen häufig schlecht ausgebaut oder schmale Serpentinen, so dass die Autofahrt nicht ungefährlich sein kann. Daher sollte der Geocacher sich vorher gut informieren, besonders bei Fahrten in die bergigen West- sowie Nordwestküsten. Auch die aktuellen Topo-Karten sind hier nicht viel besser. Vor dem Aufbruch sollte auch noch unbedingt in die Logs geschaut werden, ob die Dose noch da ist.

Fundorte, quer über die Insel verteilt

In Palma gibt es einige T1/D1-Mikros, die an der einen oder anderen schönen Stelle versteckt sind. Viele T2,5/Small-Behälter finden sich an der Ost- und Südküste, diese sind häufig an Steilhängen oder anderen schwer zugänglichen Stellen versteckt. Diese Caches bieten meist einen schönen Ausblick über das Meer und hier kann der Geocacher gut seine Coins und TBs loswerden. Allerdings ist der Abstand zwischen diesen Caches entlang der Küste relativ groß (ca. 3 bis 7 km). Im Landesinneren hingegen sind eher wenige Mikros versteckt, die meisten an Landstraßen, die einen zu einer alten Ruine oder einer historischen Windmühle führen.

Die wirklich spannenden Stellen befinden sich in den Regionen Andradtx und Soller, im Westen der Insel, sowie an der bergigen Küste im Norden. Allerdings ist hier die Anfahrt über die Serpentinen nicht zu unterschätzen. Die Landschaft hier ist wunderschön und der Geocacher wird hier mit etlichen spannenden Fundorten belohnt. Bei Regen ist von der Tour allerdings eher abzuraten.

Wegerecht in Spanien

Noch ein wichtiger Hinweis zum spanischen Wegerecht: In Deutschland ist man es ja gewohnt, dass sämtliche Felder, Wiesen, Berggipfel und Wälder frei passierbar sind. In Spanien ist das ein wenig anders: Hier können Berggipfel und Waldwege Privateigentum sein und das bedeutet: Betreten verboten. Daher sollte man auch die entsprechenden Schilder achten.

Titelbild: Megalithengrab auf Mallorca / Karl-Heinz Laube / pixelio.de
Textbild: Westküste Mallorcas / Manfred Walker / pixelio.de

[Beitrag eines gocacher Partners]