In-Ear oder On-Ear – Für jede Gelegenheit den richtigen Kopfhörer

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Immer mehr mobile Geräte erobern unseren Alltag und erleichtern uns das Leben. Wichtige Funktion vieler Mobilgeräte wie Smartphone, Tablet oder MP3-Player, ist die Soundausgabe.

Und auch der ein oder andere Geocacher wird das Smartphone oder den MP3-Player mit auf die Schatzsuche nehmen. Somit rückt der Kopfhörer immer weiter ins Zentrum des Interesses. Das Angebot an Kopfhörern gestaltet sich jedoch alles andere als übersichtlich. Wer das Wort „Kopfhörer“ im Internet sucht, wird schnell sehen, dass sich dem potentiellen Käufer eine ganze Reihe verschiedener Modelle und Bauformen bieten. Die Wahl des richtigen Kopfhörers – ob In-Ear oder On-Ear, offen oder geschlossen – sollte sich dabei stets nach dem jeweiligen Bedürfnis und den individuellen Anforderungen richten.

In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer werden, wie der Name schon sagt, direkt in den Gehörgang eingeführt. Durch Aufsätze aus Schaumstoff, Acryl oder Silikon haften die Stecker im Ohr und sorgen so für eine gute Abschirmung der Umgebungsgeräusche. Größter Vorteil der In-Ear-Modelle ist ihre geringe Größe, die größtmögliche Mobilität bietet. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sie sich hervorragend für Sport und Outdoor-Aktivitäten. Somit stellen In-Ears ideale Begleiter für ausgedehnte Geocaching-Touren dar.
Ähnlich wie Kontaktlinsen, kann der In-Ear-Stecker jedoch als störender Fremdkörper wahrgenommen werden, weshalb der Tragekomfort mitunter negativ eingestuft wird. Kompensiert wird dies dadurch, dass die meisten Hersteller verschiedene Aufsätze mitliefern, um den Stecker möglichst perfekt an das individuelle Ohr anzupassen. Wie Spiegel Online berichtet, stehen In-Ear-Kopfhörer aufgrund der Anpassung an den Gehörgang und der Nähe zum Trommelfell jedoch im Verdacht, bei zu lauter Musik Hörschäden hervorzurufen. Vorsicht ist zudem im Straßenverkehr geboten. Durch die hohe Außengeräusch-Isolation der Ohrstecker können Warnsignale überhört werden, wodurch die Straßentauglichkeit stark eingeschränkt ist. Weiterer Nachteil von In-Ear-Kopfhörern ist zudem, dass die die meisten Modelle aufgrund von Hygienebedingungen nicht Probe gehört werden können. Beim Klang muss man sich bei In-Ear-Modellen demnach auf die Aussagen des Herstellers verlassen. Wer auf der Schatzsuche nicht durch Kabelsalat ausgebremst werden möchte, dem sei der Curvyman Kopfhörerorganisator im geocoinshop ans Herz gelegt.

On-Ear oder Muschelkopfhörer

Den In-Ear-Modellen stehen On-Ear-Systeme gegenüber. Diese meist sehr viel größeren Kopfhörer liegen je nach Bauart entweder auf dem Ohr auf oder umschließen die Ohrmuschel komplett. On-Ear oder Muschelkopfhörer sind als offene, halboffene oder geschlossene Systeme erhältlich.

Offene, halboffene oder geschlossene Systeme?

Offene Systeme bieten einen natürlichen, transparenten Klang und eine gute räumliche Abbildung der Musik. Durch weiche Materialien und eine luftige Bauweise wird ein möglichst ungehindertes Schwingen der Membran erzielt. Diese Bauweise ist zwar ideal für den Klang, schirmt das Ohr jedoch nur unzureichend von Umwelt und Außengeräuschen ab, sodass diese größtenteils wahrnehmbar bleiben. Für die Studioarbeit in Aufnahmekabinen sind offene Kopfhörer daher nahezu ungeeignet. Durch ihre transparenten Klangeigenschaften erfreuen sie sich jedoch beim Abmischen von Aufnahmen großer Beliebtheit.
Bei halboffenen Systemen werden hohe Frequenzen abgeschirmt, für tiefe Frequenzen bleiben Kopfhörer dieser Bauart jedoch größtenteils durchlässig. Diese Frequenzen werden nach außen abgegeben und können ebenso von außen hineindringen. Grund dieser Konstruktion ist die möglichst natürliche Wiedergabe im Niederfrequenzbereich. Halboffene Systeme eignen sich vor allem für den Heimgebrauch, wo die Umgebungsgeräusche begrenzt sind und eine etwaige Lärmbelästigung anderer Mitmenschen ausgeschlossen ist.
Bei geschlossenen Systemen wird die Ohrmuschel möglichst komplett umschlossen und abgedichtet. Dies gewährleistet, dass vom Schalldruck nur wenig nach außen verloren geht, wodurch ein druckvoller Bass und eine gute Abschirmung erzielt werden. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich geschlossene Systeme ideal für Homerecording und Tonstudio, der starke Druck auf der Ohrmuschel kann bei längerem Tragen jedoch unangenehm werden. Zudem wirkt der Klang weniger transparent als bei offenen Systemen. Das folgende Video illustriert den Unterschied zwischen den drei Systemen:

Kauftipp: Auf austauschbare Kabel achten

Gerade im Outdoor-Bereich ist der Kopfhörer größeren Belastungen ausgesetzt. Schwachstelle eines jeden kabelgebundenen Kopfhörers – egal ob In-Ear, On-Ear, offenes oder geschlosses System – ist in der Regel das Kabel. Ist dieses kaputt, kann man meist auch den Kopfhörer entsorgen. Der Hersteller Teufel erweist sich hier als besonders kundenfreundlich. Dessen On-Ear-Kopfhörer werden standardmäßig mit zwei Kabeln ausgeliefert, einem Standardkabel und einem Spiralkabel. Dies verlängert die Lebensdauer des Produktes, schont die Umwelt und spart dem Kunden nicht nur Geld, sondern auch den Ärger, die Suche nach dem geeigneten Kopfhörer jedes Jahr aufs Neue beginnen zu müssen.

Beitrag unserer Partner / Bild: Jacek Chabraszewski / 123rf.com