Nach Update: Preis für die offizielle iOS Geocaching-App auf 11,99 Euro erhöht

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Mit dem Ende letzter Woche erfolgten Update auf Version 6.2 der offiziellen Geocaching-App für Apple iPhone, hat Groundspeak auch kräftig an der Preisschraube gedreht!

Update vom 27.5.2014:
Nach der Erhöhung Anfang des Monats, hat Groundspeak den Preis der App nun für kurze Zeit gesenkt, und das sogar auf einen noch günstigeren Preis als es vor dem Update der Fall war. Für wenige Tage ist die offizielle App nun für „nur“ 6,99 Euro zu haben. (AppStore Link)

Zugegeben – mit 8,99 Euro Kaufpreis war die App auch vor dem Update nicht unbedingt ein Schnäppchen. Doch im Gegensatz zu Android-Smartphones, für die es eine recht beachtliche Auswahl vernünftiger Geocaching-Apps gibt, sind die Wahlmöglichkeiten für iPhone-Nutzer deutlich weniger umfangreich.

Das vor kurzem durchgeführte Update auf Version 6.2 der App für Smartphones mit Apples iOS-Betriebssystem hat Groundspeak nun dazu genutzt den Kaufpreis für die App von 8,99 Euro auf 11,99 Euro (12,99$) zu erhöhen.

Das Update bringt laut offiziellem Changelog folgende Änderungen/Neuerungen:

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[li]Anpassung an das iOS 7 Design[/li]
[li]Trackable-Karte – Verfolge auf der Karte den Weg, den Deine Trackables von Geocache zu Geocache nehmen.[/li]
[li]Suche nach Geocache-Owner – Mit der erweiterten Suchfunktion kannst Du nun nach Geocaches Deiner bevorzugten Verstecker filtern.[/li]
[li]Suche nach GC-Code [/li]
[li]Sprachunterstützung für Katalanisch und Polnisch[/li]
[li]Bugfixes[/li]
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Zugegeben – die Neuerungen, allen voran die Trackable-Karte und die verbesserten Suchmöglichkeiten, sind nett und wirklich sinnvoll. Ob das eine so deutliche Preiserhöhung rechtfertigt, darüber kann man aber sicherlich streiten. Die entsprechende offizielle Android-App, die im Entwicklungsstand aber auch deutlich hinter der iOS-App hinterherhinkt, kostet indes (vorerst) weiterhin 8,99 Euro.

Keine Sorgen müssen sich Nutzer machen, die die App bereits in der Vergangenheit gekauft haben. Einmal gekauft – sind auch alle folgenden Updates kostenfrei. Es ist aber möglich, dass Groundspeak früher oder später den Weg vieler App-Entwickler geht und einfach die App komplett neu in den App Store einstellt und die „alte“ einfach nicht mehr aktualisiert. Diese Möglichkeit für ein größeres Update erneut Geld zu kassieren, erfreut sich in letzter Zeit bei Entwicklern hochpreisiger App durchaus an Beliebtheit. Hoffen wir das Groundspeak nicht zu schnell auf diese Idee kommt.

Alternativen?

Looking4Cache gibt es als Pro und Lite Version
Looking4Cache gibt es als Pro und Lite Version

Alternativen gibt es zwar, aber in punkto Funktionsumfang und Bedienbarkeit können es diese nicht immer mit der offiziellen App aufnehmen. Zum wohl ärgsten Konkurrenten hat sich die App Looking4Cache entwickelt. Die App ist „made in Germany“ und die Pro-Version ist mit 7,99 Euro immerhin 4 Euro günstiger als die Groundspeak-App. Da die App die offizielle Groundspeak API nutzt, gibt es für Premium-Mitglieder keine Einschränkungen. Die Nutzer vergeben bisher starke 5 Sterne als Durchschnittswertung und die Features können sich sehen lassen.
Egal ob OSM-Offlinekarten, Field-Notes, Trackable-Verwaltung, Offline-Cachen, Peilen und vieles mehr wurden sehr gut umgesetzt. Positiv ist auch, dass die App auch voll iPad-kompatibel ist, etwas was die Groundspeak-Programmierer bei der offiziellen App leider bisher immer noch nicht geschafft haben.

Wer sich vom Funktionsumfang der App erst einmal überzeugen möchte, kann auch die kostenlose Lite-Version ausprobieren. Nutzer der Lite-Version bekommen allerdings Werbebanner angezeigt, müssen auf Offline-Maps und einige weitere Features verzichten.

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Auch wenn Alternativen rar sind, einige wenige gibt es. Neben Looking4Cache gibt es auch noch Geo Bucket und einige andere Apps die aber meist nicht die offizielle Groundspeak-API nutzen.

Uns interessiert: Welche App nutzt Ihr zum Geocachen mit dem iPhone? Wie denkt Ihr über die Preiserhöhung oder den Preis der App im allgemeinen – wir freuen uns auf Eure Kommentare!

8 Kommentare

  1. L4C für Cachetouren & die offizielle App für „gibts hier nen Cache?“
    L4C ist sein Geld auf jeden Fall wert, bei der offiziellen App bin ich mir da nicht so sicher….

    LG Kathi

  2. Für dieses Update auch noch mehr Geld zu verlangen ist schlicht eine Frechheit. Dank IOS7 Design ist die App im Freien bei Sonnenlicht fast nicht mehr zu gebrauchen. Kleine dünne Schrift kaum noch Kontraste, darauf kann man verzichten. Der Rest hat mir vorher schon ausgereicht. Ich werde mich wohl doch intensiver mit L4C beschäftigen müssen.

  3. Es gibt hier einige Cacher in der Nähe die schwören auf Geosphere.

    Es gab Zeiten, da hat man das Listings studiert, den Cache auf das GPS-Gerät geladen und zog in Ruhe los. Heute ist die Welt mit Tradis und Powertrails vollgehauen, da lohnt noch nicht mal das lesen des Textes. Schnell mit dem Smartphone einen Fund verbuchen, online versteht sich, und dann die nächsten Dosen in der Umgebung noch aufräumen.

    Warum sich allerdings viele über die Firmenpolitik von G$ so aufregen und trotzdem weiter alternative Plattformen meiden sei jedem selbst überlassen. So läuft es nun mal in der Geschäftswelt. Erst kommt das Quasi-Monopol (Funktionalität, Bequemlichkeit, Verbreitung, Coolness-Faktor…) und dann wird abkassiert. Fast alle cachen bei G$, die TB-Sammlungen sind gigantisch, Events und Gleichgesinnte in Hülle und Fülle vorhanden. Der Weg zur nächsten Dose nah und Abenteuer ohne Ende. Da jetzt die Sache richtig ins Rollen kommt, hält man folgerichtig die Hand auf und verdient Geld. Nebenbei kann man dann ein wenig den Laden ankurbeln, so geht es immer weiter… Happy Caching.

    PS: Programmieren kann man lernen!

    • Junge oder Mädchen, bleib doch einfach bei deiner Meinung und generalisiere doch nicht so.
      Ich habe knapp 500 Caches und noch nie mit was anderem außer dem Smartphone und Tablet hantiert. Mit GLONASS geht es auf 3m genau. Als App benutze ich c:geo seit Anfang an und durfte die offizielle Androidversion beim Kollegen anschauen – der letzte Müll. Die iOS Version ist da um Welten besser im direkten Vergleich. Warum soll ich nicht die Vorzüge meines Smartphones nutzen und Caches direkt vor Ort loggen – beim Laufen geht das übrigens sehr gut mit der Diktierfunktion. Auch Multis mit Peilen usw. geht problemlos wobei ich trotzdem immer Papier und Stift dabei habe. Vermutlich bist du so oldschool unterwegs und lässt dich von deinen 2 Pferden in der Kutsche zum Cache transportieren, oder nicht?
      Und warum man bei Groundspeak cacht hast du dir selbst beantwortet, lässt sich aber in 3 Wörtern zusammenfassen: Angebot und Nachfrage. Andere Plattformen bieten mir zusammen keine 3 Caches in dieser Stadt an, den 4. Cache würde ich in deiner Kutsche in einer Tagesfahrt nicht mal mehr erreichen.
      Ich finde Powertrails und Leitplankencacheserien auch beschissen und mach sie einfach nicht oder nur, wenn ich zufällig Zeit habe und daran vorbeikomme. Aber Events gibt es auch dafür, dass man den verantwortlichen Personen auch ins Gesicht sagen kann, dass man deren Cacheserien bescheiden findet. Jedem das seine. Angebot und Nachfrage.

  4. Ich benutz Geosphere.
    Großer Funtionsumfang und API Anbindung, aber leider keine offline Karten.
    Hab L4C ausprobiert, das Programm friert mit einer GPX mit 6000 Caches ein und ist unbrauchbar.

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