Test: MyGrill – Hibachi Holzkohlegrill

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Der kompakte Holzkohlegril „MyGrill“ und sein Vorgänger „Son of Hibachi“ erfreuen sich wegen ihrer cleveren, durchdachten Konstruktion schon eine Weile großer Beliebtheit. Auch im Redaktionsteam sind gleich mehrere der kleinen Grills im Einsatz.

Der kompakte MyGrill ist ideal für den Camping-Trip oder auch auf dem Balkon – sofern die Nachbarn nichts gegen den Qualm eines Holzkohlegrills haben.

Der Grill kommt fast zusammengebaut in einem stabilen Karton. Nur noch Füße und Handgriffe anstecken, Grillroste auflegen und fertig ist der Grill für die erste Verwendung.

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Schon beim Anzünden macht sich bemerkbar, dass man sich wirklich was bei der Konstruktion gedacht hat. Im aufgeklappten Zustand befüllt man die Fläche unter den Rosten mit Briketts. In den Aschekasten legt man ebenfalls 3-4 Briketts und einen Grillanzünder (z.B. aus Wachs). Nun zündet man den Grillanzünder im Aschekasten an und klappt den Grill anschließend zusammen. So funktioniert der MyGrill wie ein Anzündkamin und in wenigen Minuten sind die Briketts durchgeglüht und mit einer weißen Ascheschicht bedeckt. Die Kohle wieder etwas verteilen und schon kann man der Grillspaß beginnen. Die beschränkte Grillfläche reicht natürlich nicht für das Bewirten von Großgruppen – aber 2-4 Leute bekommt man mit etwas Zeitmanagement bequem satt.

Die Grillroste können in der Höhe verstellt werden. Durch die Nähe zu den Kohlen ist das Grillgut schnell gar – wobei man vor allem zu Beginn darauf achten muss, dass nichts verbrennt.

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Die Reinigung ist ebenfalls einfach. Nach Gebrauch klappt man den Grill wieder zusammen. Durch die Hitze der Kohlen reinigt sich der Grillrost selbst indem Fettrückstände verbrennen. Mit einer Bürste oder auch Küchentuch lassen sich die letzten Rückstände schnell entfernen.
Ein weiterer Clou des MyGrill ist die mitgelieferte Tasche. Denn diese hält Temperaturen bis 370 °C aus. So ist es problemlos möglich den Grill nach der Benutzung noch mit heißen Kohlen zusammenzuklappen und in der Tasche sicher zu trans-portieren.

Für 60 Euro erhält man ein durchdachtes Platzwunder. Die Verarbeitungsqualität ist gut und bei der Nutzung in der Praxis merkt man, dass sich der Hersteller echte Gedanken gemacht hat. Der Kaufpreis ist angesichts dessen mehr als gerechtfertigt.

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3 Kommentare

  1. Hi,
    ich nutze selber den Son of Hibachi.
    Wo ist nun der Unterschied gegenüber dem alten Son of Hibachi?
    Halten die Füße jetzt mal vernünftig und sind die Roste jetzt stabiler an der Aufhängung?
    Dann würde ich glatt den neuen kaufen!

    Gruß
    Marcel

    • Ich besitze beide Grills. Die Roste sehen optisch identisch aus wurden aber angeblich optimiert. Auch die Füße halten nun besser. Allerdings gibt es wohl auch vom Hibachi eine neue Revision mit Verbesserungen. Diese konnte ich aber noch nicht in der Realität mit dem MyGrill vergleichen… //mr

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