Teufel BT Bamster – Mobiler Klangkünstler mit Bluetooth

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Bereits in der vergangenen Mega Event-Saison testete ich immer wieder verschiedene kompakte und transportable Soundsysteme, um am Zelt oder Stand für ein wenig Unterhaltung zu sorgen. Die meisten Systeme konnten nicht wirklich überzeugen. Oft enttäuschte der Klang, und war dieser einmal halbwegs akzeptabel, war es die Akkulaufzeit, die nicht zufrieden stellen konnte.

Nun hat auch das Berliner Unternehmen Teufel mit dem BT Bamster ein mobiles Bluetooth-Soundsystem auf den Markt gebracht. Da ich bereits im eigenen Heimkino ein Teufel-Lautsprechersystem einsetze, war die Neugier auf das transportable System um so größer.

Teufel genießt einen guten Ruf – lange Garantiezeiten, guter Kundenservice und immer wieder innovative Produktneuheiten zu fairen Preisen – damit hat sich das Unternehmen in den rund 30 Jahren Firmengeschichte einen Namen gemacht. Durch den Direktvertrieb und den Verzicht auf Zwischenhändler gelingt es Teufel immer wieder hohe Qualität zu verhältnismäßig günstigen Preisen anzubieten.

Ob der relativ kompakte Bluetooth-Lautsprecher BT Bamster diesen Anspruch ebenfalls erfüllen kann, wird ein ausführlicher Test zeigen.

Die massive und sehr gut verarbeitete Soundbar ist schnell mit jedem erdenklichen Bluetooth-Gerät gekoppelt.
Die massive und sehr gut verarbeitete Soundbar ist schnell mit jedem erdenklichen Bluetooth-Gerät gekoppelt.

Der BT Bamster kommt in einem schlichten schwarzen Karton daher. Stolze 590 Gramm bringt die aus massivem Aluminium gefertigte Stereo Soundbar auf die Waage. Mit 30 x 5,2 x 4,4 cm Größe ist das kleine Klangwunder zwar größer als manch Konkurrenzprodukt, aber immer noch recht kompakt. Die gesamte Verarbeitung wirkt sehr wertig. Gehäuse und Lautsprecher-Abdeckung bestehen aus Metall und der rote Streifen rund um das Lautsprechergitter sorgt für einen ansprechenden Kontrast.

Neben der von uns getesteten schwarzen Variante gibt es den BT Bamster auch noch in einer weißen Variante. Für den von uns angedachten Outdoor-Einsatz auf Events und unterwegs dürfte die schwarze Variante aber sicher keine schlechte Wahl sein, denn leichte Verschmutzungen fallen hier sicher nicht ganz so schnell auf.

Die Bedienung des BT Bamster erfolgt über ein leicht gummiertes Drehrad welches blau illuminiert wird. Das Einstellrad reagiert präzise und leichtgängig. Durch einen Druck auf selbiges kann beispielsweise auch ein Anruf angenommen werden (der Bamster verfügt über ein integriertes Mikrofon) oder die Musikwiedergabe pausiert werden.

Zentrales Bedienelement ist der Lautstärkeregler mit dem Teufel - T
Zentrales Bedienelement ist der Lautstärkeregler mit dem Teufel – T

Auf der Rückseite befindet sich dann noch ein kleiner Schalter mit den drei Einstellmöglichkeiten Bluetooth – AUX – Off. Neben der Kopplung via Bluetooth kann mit dem beiliegenden Adapterkabel natürlich auch jedes Gerät mit 3,5 mm Klinkenbuchse angeschlossen werden. Im AUX-Modus ist das Bluetooth-Modul der Soundbar deaktiviert und somit dürfte sich die Laufzeit spürbar verlängern. Über die micro USB-Buchse erfolgt auch das Laden des integrierten Lithium-Polymer-Akkus mit 2000 mAh Kapazität.

Übersichtliche Rückseite mit micro USB-Buchse und Ein/Aus-Schalter
Übersichtliche Rückseite mit micro USB-Buchse und Ein/Aus-Schalter
Dank eines auf der Unterseite angebrachten Gummi wird zum einen das Gehäuse geschützt und zum anderen findet der Bamster auch auf unebenen Untergründen halt
Dank eines auf der Unterseite angebrachten Gummi wird zum einen das Gehäuse geschützt und zum anderen findet der Bamster auch auf unebenen Untergründen halt

Technik & Praxis

Eines muss dem geneigten Käufer natürlich vorab klar sein: Eine Ausgangsleistung von 2 x 3 Watt taugt nicht um große Räume in hoher Lautstärke zu beschallen. Dennoch ist die Leistung mehr als ausreichend um am Badesee, beim Camping oder im heimischen Wohnzimmer für musikalische Unterhaltung zu sorgen. Immerhin 83 dB beträgt laut Teufel Datenblatt der Schalldruck des BT Bamster und der Wert erscheint uns durchaus realistisch.

Doch vor dem Musikgenuss erfolgt die Kopplung des BT Bamster mit Smartphone, Notebook oder anderen Bluetooth-kompatiblen Abspielgeräten. Diese ist denkbar einfach, nach dem Einschalten des Bamsters genügt das zweisekündige Drücken auf den Lautstärkeregler und der Kopplungsmodus ist aktiviert. Nun sucht man nur noch am Abspielgerät nach Bluetoothgeräten in der Umgebung und schon sind Abspielgerät und Lautsprecher miteinander gekoppelt.

Im kompakten Aluminiumgehäuse sorgen zwei Tieftöner mit je 56 mm Durchmesser und zwei Breitbandlautsprecher mit je 32 mm Durchmesser für den ausgewogenen Klang. Schon beim ersten Probehören fallen der ausgewogene Klang und deutlich warnehmbare Bass auf.

Schick sieht er aus, der BT Bamster von Teufel, besonders bei schwachem Umgebungslicht macht die kleine Soundbar ordentlich was her
Schick sieht er aus, der BT Bamster von Teufel, besonders bei schwachem Umgebungslicht macht die kleine Soundbar ordentlich was her

Beim Song „Sail“ von Awolnation sollte der BT Bamster zeigen was er kann. Das Lied ist recht basslastig und sollte den BT Bamster also ordentlich fordern. Bei halber Lautstärke war der Bass – gemessen an der Größe der Soundbar – sauber und deutlich warnehmbar. Aber auch die Höhen und der Gesang kamen sehr sauber rüber. Selbst bei Dreiviertel-Stellung des Lautstärkeregler blieb die Wiedergabe noch sauber und pegelfest. Erst kurz vor Erreichen des maximalen Lautstärkewertes kommt es zu Verzerrungen.

Bei der souligen Nummer „Simple Man“ von Andreas Kümmert standen weniger die Bass als die Höhen und Mitten im Fokus. Auch hier schlug sich Teufels Bluetooth-Lautsprecher sehr ordentlich, auch wenn hier die Verzerrungen bei sehr hoher Lautstärke bereits etwas eher einsetzen.

Insgesamt hat uns das Klangbild des diabolischen Lautsprechers aber durchaus überzeugt, denn verglichen mit anderen vorliegenden Bluetooth-Lautsprechern wie Raikko Evolution oder JBL Charge hat uns der Teufel BT Bamster rundum überzeugt. Vor allem der deutlich warnehmbare Stero-Effekt, die prägnanten und sauberen Bässe und die durchaus hohe mögliche Lautstärke erfüllen die Erwartungen in ein Produkt mit dem Namen „Teufel“ voll und ganz.

Die Laufzeit mit dem 2.000 mAh Lithium-Polymer soll laut Teufel maximal 8 Stunden betragen. In der Praxis erreichten wir diesen Wert bei mittlerer Lautstärke mehrfach. Bei maximaler Lautstärke sinkt die Laufzeit auf rund 5 Stunden. Geladen wird der BT Bamster mit beiliegendem 220V Netzteil – aber auch mit einem USB-Powerpack kann man schnell und einfach Strom „nachtanken.“

Ein nettes Gimmick ist auch das integrierte Mikrofon. So taugt der BT Bamster in Verbindung mit dem Smartphone auch als portable und klangstarke Freisprechanlage.

Fazit

teufel7

Ein neuer Begleiter für die bevorstehende Event-Saison ist gefunden! Der Teufel BT Bamster gefällt besonders durch das schicke, sehr wertige Design. Auch die hohe Pegelfestigkeit, der insgesamt gute Klang und der deutlich warnehmbare Bass gefallen. Die Bedienung ist einfach und logisch und dank des 2.000 mAh Akkus ist eine ausreichend lange Unabhängigkeit von der Steckdose gegeben. Auch wenn andere vergleichbare Lautsprecher teilweise noch Extras wie die Möglichkeit ein Smartphone oder ähnliches aufzuladen, bieten, so überzeugt uns das Gesamtpaket in vollem Umfang.

Wollten wir irgendeine Kleinigkeit zum zum Kritisieren finden, so könnte man sich eine kleine Transporttasche oder ähnliches wünschen, wie sie einige andere Hersteller ihren Produkten beilegen. Aber das soll das rundum positive Testfazit nicht trüben.

Der Preis von 129,99 Euro scheint auf Grund der hohen Materialqualität, dem schicken Design und dem guten Klang angemessen.

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Shopping

Der Teufel BT Bamster kann direkt auf der Teufel Internetseite bestellt werden.

Ebenso kann man den BT Bamster auch bei amazon.de bestellen, der Versand erfolgt aber auch hier direkt durch Teufel.

2 Kommentare

  1. Und was hat das mit Geocaching zu tun? Ich verstehe ja gesponsorte Werbung, aber dann vielleicht auch passender zum Thema des Blogs…
    Auch die Amazon Werbung Ende Februar fand ich sehr überflüssig – für sowas lese ich andere Blogs.

    • Hallo Jan,

      danke für Dein Feedback. Uns ist durchaus bewusst dass Betrieb und Finanzierung immer ein Balanceakt ist. gocacher ist dem Status eines Hobbyblogs längst entwachsen und letztendlich hängen inzwischen die Jobs von 3 Personen an diesem Projekt. Es ist immer schwierig ein gesundes Mittelmaß aus werblichen Beiträgen zu finden und dennoch genug interessante und aktuelle News zu bieten.

      Sponsored Posts wie die Hallimash-Kampagnen oder andere sind aber immer eindeutig gekennzeichnet – beim Test des Teufel BT Bamster handelt es sich ausdrücklich nicht um einen solchen Beitrag. Sicher ist es schwer eine Grenze zu ziehen was Geocaching-bezogen ist und was nicht? Ist es ein Smartphone-Test? Ein Kameratest? Demnächst folgen Tests von Gaskochern und Zelten – auch diese Dinge haben im Grunde nichts mit Geocaching zu tun, sind aber dennoch für viele Leser interessant. Die Zugriffsstatistiken für Februar zeigen, dass die Testartikel beispielsweise beliebter waren als die Geocachingnews – das heißt nicht dass es keine Geocaching-News mehr geben wird aber letztendlich schauen wir auch gern über den Tellerrand und testen und schreiben gern über das ein oder andere Gadget.

      Bei den nächsten 6 Tests die erscheinen werden:
      – GPSMap 64s
      – Garmin Montana
      – Garmin vivofit
      – Jawbone Up
      – Polar Loop
      – Samsung Galaxy S5

      ist aber wieder auch etwas „echter“ Geocaching-Stuff dabei. 😉

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