Tombow AirPress Pen – Das Überall-Schreib-Gerät

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Zum Geocachen braucht man wirklich nicht viel – eigentlich reichen ein GPS oder Smartphone und ein Stift für die allermeisten Caches aus. Der passende Stift ist aber ein oft unterschätztes Werkzeug, doch spätestens wenn man einmal versucht hat ein feuchtes Logbuch zu signieren oder in schwierigster Lage versucht hat kopfüber zu loggen, weiß man einen zuverlässigen und wirklich überall schreibenden Stift zu schätzen. Wir haben uns den Hightech-Stift von Tombow einmal genauer angeschaut.

Von Zeit zu Zeit schaffte es immer mal wieder ein neuer, vermeintlicher „Outdoor-Stift“ in die eigene Ausrüstung. Meist erledigten diese ihren Zweck, nämlich das Signieren eines Logbuchs, auch zur vollsten Zufriedenheit. Doch ab und zu gibt es diese Fälle wo man in einem flachen Kriechgang liegt oder ein ziemlich feuchtes Logbuch in die Hände bekommt – und meist genau dann versagt auch der vermeintlich ach so tolle „Outdoor-Stift.“

Insofern haben wir die Gelegenheit gern wahrgenommen und vor einigen Monaten damit begonnen den Tombiw Airpress Pen in unsere Ausrüstung aufzunehmen. Doch bevor wir zu einem vielleicht vorschnellen Urteil kommen, musste sich der Stift des mehr als 100 Jahre alten Unternehmens „Tombow“ (japanisch für Libelle), einem echten Härtetest unterziehen.

Der Airpress Pen ist 12,4 cm lang und liegt dank seiner gummierten Oberfläche sehr guter in der Hand. Doch das allein ist noch kein Highlight.
Über die patentierte Technik im Inneren kann man das vielleicht schon eher sagen. Beim Druck auf den Knopf zum Ausfahren der Mine passiert folgendes: Ein Bolzen im Inneren wird in eine Druckkammer geschoben und dabei wird die Luft dort komprimiert, die von dort in die Tintenmine gelangt. Der dadurch entstehende Überdruck sorgt dafür dass man auch über Kopf schreiben kann – und das bis zu 150 Meter. Das reicht auch für einen längeren Logeintrag über Kopf.

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Ein weiteres Highlight ist die Zusammensetzung der Tinte in Verbindung mit der feinen Strichstärke. Egal ob staubige Umgebung, feuchter Logstreifen oder winziges Nano-Logbuch – der Airpress Pen signiert wirklich ausnahmslos bewährt und wird ununterbrochen eingesetzt.

Zugegeben – ich trauere immer noch meinem Fisher Space Pen nach – kein Stift – auch nicht der Airpress Pen reicht an diesen heran. Aber seit dem Verlust auf einem Lost Place habe ich eine Neuanschaffung gescheut, immerhin sind rund 40-50 Euro die da fällig werden. Der knapp 8 Euro teure Airpress Pen kommt aber verdammt nah ran und hat meinen Uniball Power Tank endgültig abgelöst. Für knapp 8 Euro ist der Airpress Pen von Tombow auf jeden Fall perfekt für die eigene Geocaching-Ausstattung.

Da wir dank tagtäglichem Einsatz voll und ganz überzeugt sind vom AirPress Pen, bieten wir diesen nun auch bei uns im gocacher-Shop an. In Kürze gibt es außerdem ein Supporter Plus Abo mit einem AirPress Pen als Beigabe.

Auch auf den kommenden Mega-Events könnt Ihr Euch direkt bei uns am gocacher Stand von den Qualitäten des AirPress Pen überzeugen.

LINK: gocacher Shop

8 Kommentare

  1. Sieht cool aus – von Euch hochgelobt – und im Vergleich zum Fisher Pen ein regelrechtes Schnäppchen. Wo bekommt man das Teil? Wohl im „gutsortierten Papierfachhandel“, achja hab’s eben gesehen: Auch bei amazon.de, dort aber momentan 9,65€.

  2. Ich verwende einen „Mitsubishi Pencil Co.“ von uniball.com mit dem Aufdruck „Geocachingschreibgerät“
    Der hat noch nie versagt (außer beim Verlieren) und kostet auf Events um die 3 Euro.

    Güße
    Hardy_Rodgau

  3. Ich frage mich gerade, ob ich der einzige bin, der mit dem Space Pen Probleme hat? Ich habe nach der dritten Mine aufgegeben. Die ersten paar Wochen funktionierten sie gut. Dann ging es los, das jedes mal, wenn ich loggen wollte, vorne an der Spitze ein Klumpen halb angetrocknete Tinte klebte, den ich erst mal abwischen musste. Ein paar Monate später (da hatte ich vielleicht gerade 100mal mein „Hamelenser“ und das Datum geschrieben) versagten die Minen dann einfach, um einen Tag später doch wieder zu schreiben, am nächsten Tag dann wieder nicht, ein paar Stunden später doch, usw.

    Von daher schiele ich seitdem interessiert auf jede Alternative. Zur Zeit nutze ich den Uniball Mitsubishi Powertank, aber das ist halt leider eine ganz normal große Mine, nicht so kompakt wie die von Fisher. Der Tombow Airpress sieht ja leider noch ein bisschen wuchtiger aus.

    • Genau das gleiche bei mir, auch mein Space-Pen schrieb immer schlechter an und war ein einziges Ärgernis. Service des Vertreibers in D war lau, nun liegt er in der Ecke. Ich werde mir garantiert keine Ersatzmine kaufen.

  4. Hallo,
    ich werfe als weitere Alternative den Kugelschreiber uni-ball® POWER TANK in den Ring. Ich habe selbst beide. Der Uniball ist etwas weniger edel im Aussehen, liegt aber sehr gut in der Hand und schreibt m.E. weicher und schreibt schneller an. Und er ist günstiger, gerade beim Cachen, wo man ab und zu einen Stift verliert, nicht unwichtig.

  5. Hm, ich habe den Tombow AirPress Pen nun etwa ein viertel Jahr in Benutzung. Handling und Schreibfähigkeiten sind klasse. Aber die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig.
    Damit, dass sich die Metallfarbe bei Druckknopf und Spitze ablöst kann ich leben. Aber jetzt ist das Gewinde der Spitze ausgeleiert und hält nicht mehr. Eine Weile konnte ich mir mit Mini Dichtungsringen (vom Dart) helfen, aber jetzt geht es nicht mehr.
    Das ist nach der kurzen Nutzungszeit sehr traurig …

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